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Sojus 4 14. Januar 1969
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Die Hauptaufgabe der Mission Sojus 4 bestand in der Ankopplung mit Sojus 5, welche nur einen Tag später von einer zweiten Rampe in Baikonur aus ins All “geschossen” wurde. Nach dem erfolgreichen Andockmanöver stiegen zwei der drei Kosmonauten von Sojus 5 in die Sojus 4 Kapsel um und kehrten mit dieser zur Erde zurück. Dies war die erste erfolgreiche Ankopplung zweier bemannter Raumschiffe.
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Sojus 5 15. Januar 1969
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Nach dem Start von Sojus 5 begab sich diese zum Treffpunkt mit Sojus 4 und die beiden Raumschiffe koppelten aneinander an. Danach begann das oben erwähnte Umsteigemanöver. Weiterhin wurde auf diesem Flug die Manöverierfähigkeit der gekoppelten Zwillingsschiffe getestet.
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Apollo 9 03. März 1969
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Beim Flug von Apollo 9 wurde erstmals die Mondlandefähre mitgeführt. Zum Üben und Erproben der für die kommenden Mondflüge unentbehrlichen Manöver zwischen Apollo Kapsel und Mondlandemodul wurde diese vom Raumschiff getrennt und anschliessend wieder angeflogen und angekoppelt. Das Manöver war ein voller Erfolg, die Ingenieure auf der Erde hatten ganze Arbeit geleistet. Weiterhin wurden bei dem Flug neu entwickelte Raumanzüge bei einem Weltraumspaziergang von Schweickart getestet und dabei weitere Filmaufnahmen der Erde und natürlich des Ausfluges des Astronauten gemacht. Überhaupt haben die Amerikaner uns aufgrund ihrer fortschrittlicheren Aufnahmetechniken insgesamt einen weitaus reicheren Schatz an brauchbaren farbigen Filmaufnahmen aus dieser frühen Epoche der Raumfahrt hinterlassen als die Sowjets.
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Apollo 10 18. Mai 1969
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Apollo 10 war der letzte Test vor der eigentlichen Mondlandung. Nach dem Start löste sich die Kapsel vom Trägermodul, dockte an die Landefähre an und zog diese aus der Schutzhülle heraus. Anschliessend startete das seltsame Gefährt Richtung Mond. Nach drei Tagen Flugzeit wurde der Erdtrabant erreicht und Apollo 10 begab sich gemeinsam mit dem Landemodul in eine Umlaufbahn.Es wurden verschiedene Flugmanöver gemacht, ein Landeanflug simuliert bei dem man sich bis auf etwa 15 km über die Mondoberfläche näherte, sowie die Mondoberfläche noch einmal detailliert fotografiert. Alles lief nach Plan und man ging davon aus, das die nächste Apollo Mission die erste Mondlandung wagen könne. Bleiben Sie dran... :-)
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Apollo 11 16. Juli 1969
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Zum ersten Male seit Sputnik und Juri Gagarin war es nun auch den Amerikanern vergönnt, den dritten wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt zu setzen: die Landung auf dem Mond. Am 20. Juli 1969 lösten sie ihr Versprechen ein. Um 20 Uhr 47 und 49 Sekunden berührte die Mondlandefähre "Eagle" im Mare Tranquillitatis die Oberfläche des Mondes. Man hatte etwas Angst gehabt, ob die Landefähre stabil landen und das Gleichgewicht aufrecht erhalten könnte, denn Tests auf der Erde hatten erwiesen das dies recht schwierig war, aber die neu entwickelte Technik der Landeraketen und ihrer Feinabstimmung über den Bordcomputer erwies sich als ausgereift. Es dauerte noch etwas über 6 Stunden, bis Neil Armstrong die Luke der "Eagle" Fähre öffnete, die Treppe hinunterkletterte und mit dem berühmt gewordenen (und im Übrigen auch zutreffenden) Satz "ein kleiner Schritt für mich, ein grosser Schrittr für die Menschheit" als erster Mensch den Mond betrat. 20 Minuten nach ihm kletterte auch Edwin Aldrin aus dem Landemodul und gesellte sich zu ihm. Die beiden unternahmen zunächst einige "Bewegungstests" auf der Mondoberfläche, was ihnen sichtlich Spass zu bereiten schien. Danach wurden diverse wissenschaftliche Messinstrumente mit eigenen Kommunikations- und solaren Stromerzeugungsaggregaten aufgestellt und verschiedene Proben von Mondstaub und Mondgestein eingesammelt um sie zur Erde mitzubringen. Insgesamt verbrachten die beiden rund 21 Stunden auf dem Mond, davon rund 2 Stunden ausserhalb der Landefähre. Da man das Vorhandensein von Mondbakterien oder anderen primitiven Organismen im Mondstaub nicht ganz ausschliessen konnte (man konnte ja noch niemanden nach seinen Erfahrungen damit befragen), mussten die drei Astronauten nach ihrer Rückkehr zur Erde fast 3 Wochen zur Beobachtung in Quarantäne verbringen. Danach wurden sie natürlich gross gefeiert.
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Sojus 6 11. Oktober 1969
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Das Projekt Sojus 6, 7 und 8 verlangte das Äusserste von allen Beteiligten, vor allem auch auf der Bodenstation. Im Abstand von nur jeweils einem Tag starteten die drei Raumschiffe vom russischen Raumfahrtzentrum Baikonur aus um zu einem aussergewöhnlichen dreier-Rendevous im All wieder zusammen zu treffen. Es fand zwar keine Ankopplung der Raumschiffe aneinander statt, jedoch flogen sie mehrere Tage lang in Formation nebeneinander. Neben den üblichen wissenschaftlichen Experimenten standen auch technische Tests wie beispielsweise das Schweissen unter luftleeren und schwerelosen Bedingungen auf dem Programm, wichtige Erkenntnisse welche noch heute beim Bau der internationalen Raumstation Alpha von Bedeutung sind. Dabei wurden verschiedene schweisstechnische Verfahren zur Anwendung gebracht.
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Sojus 7 12. Oktober 1969
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Die Aufgabe von Sojus 7 bei dem “Dreierflug” bestand hauptsächlich in Experimenten zur Navigation sowie astronomischer Beobachtungen. So konnte beispielsweise die absolute Lichtintensität von Sternen mit bis dahin unerreichter Präzision bestimmt werden. Eine vorgesehene Ankopplung mit Sojus 6 musste wegen eines technischen Defekts jedoch abgesagt werden.
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Sojus 8 13. Oktober 1969
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Sojus 8, der "dritte im Bunde" hatte neben den beabsichtigten Flugformationsmanövern der drei Raumschiffe auch sonst noch ähnlichen Aufgaben wie bei Sojus 6 und 7, welche übrigens wie immer in der Raumfahrt von fundaler wissenschaftlicher und technischer Bedeutung waren, ein Hauptaugenmerk auf die genaue Beobachtung der Erde unter verschiedensten Aspekten sowie die fotografische Erfassung mit Spezialkameras zu legen.
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Apollo 12 14. November 1969
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Die Mission von Apollo 12 stellte zugleich auch die zweite Mondlandung dar. Es wurde diesmal eine andere Flugbahn gewählt, wodurch Apollo 12 bei Erreichen des Mondes grössere Treibstoffreserven zur Verfügung hatte als Apollo 11. Die Landung erfolgte planmässig mit der mitgeführten Landefähre "Intrepid" des gleichen Typs wie die "Eagle" Fähre der Apollo 11 Mission. Am 19. November 1969 erfolgte der "Touch down" im Oceanus Porcellanum und zwar nur rund 350 m von der zwei Jahre zuvor hier gelandeten unbemannten Mondsonde "Surveyor 3" entfernt. Zwei mal vier, also insgesamt 8 Stunden spazierten die beiden Astronauten auf dem Mond herum, aber es war harte Arbeit, denn es musste die Surveyor Sonde genau inspiziert werden, es wurden diverse Messinstrumente von ihr demontiert um sie auszutauschen bzw. zur Erde zurückzubringen usw. Nach dem Rückflug zur Apollo Kapsel wurde das Startmodul der Mondfähre absichtlich zum Absturz gebracht um die Auswirkungen dieses künstlich erzielten kleinen "Meteoriteneinschlags" testen zu können. Zuvor eigens hierfür auf der Mondoberfläche installierte Seismographen massen dabei ein Mondbeben von 55 Minuten Dauer. Das einschlagende Modul hatte dabei ein Eigengewicht von rund 2 Tonnen (auf der Erde) und beim Aufschlag eine Geschwindigkeit von etwa 6.000 km pro Stunde.
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Weiter geht´s mit den “70ern” |
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Last updated Sonntag, 15. Juli 2001 . Copyright 2000-2001
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