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Apollo Unglück 28. Januar 1967
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Das Jahr 1967 wurde zum Unglücksjahr für die internationale Raumfahrt. Es begann damit, das bei einem Test mit der fertig auf der Saturn Trägerrakete montierten ersten Apollo Kapsel diese in Brand geriet und sich zu allem Unglück die Einstiegsluke der Kapsel verklemmte, so dass die in der Kapsel befindliche Besatzung nicht entkommen konnte. Die drei für den ersten Apollo Flug ausgewählten Astronauten Grissom, White und Chaffee verbrannten in ihrem Raumschiff. Eine der Hauptursachen für die schnelle Ausbreitung des Feuers war die fast 100 %ige Sauerstoffatmosphäre in der Kapsel. Dies war ein grosser Rückschlag für das Apollo Programm, führte aber auch zu einer Reihe sicherheitstechnischer Verbesserungen, vor allem was die Technik an der Aussenluke und die Luftzusammensetzung in der Kapsel betraf, aber auch andere Komponenten wurden in diesem Zusammenhang neu überdacht.
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Sojus 1 - Unglück 23. April 1967
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Die Sowjets hatten eine längere Pause bei ihren Raumflügen eingelegt, was daran lag, das man ohnehin die baldige Fertigstellung der neuen Sojus-Raumschiffe abwartete. Der erste Flug der neu entwickelten sowjetischen Raumkapsel Sojus 1, dieser Typ ist übrigens in modifizierter Form bis heute im Einsatz, verlief zunächst völlig planmässig. Nach dem Start dieses ersten vollkommen steuerbaren sowjetischen Raumschiffs mit dem erfahrenen, zum zweiten Male im Weltraum befindlichen Kosmonauten Komarow an Bord, führte dieser die geplanten Tests mit dem neuen Schiff erfolgreich aus und begann den Rückflug zur Erde. Dann passierte das Unglück: bei der Landung öffnete sich der Bremsfallschirm nicht richtig und die Kapsel fiel zu schnell zur Erde nieder. Den anschliessenden harten Aufprall in der kasachischen Steppe überlebte Komarow nicht.
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Apollo 7 11. Oktober 1968
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Der Jungfernflug eines Raumschiffs vom Typ Apollo dauerte immerhin fast 11 Tage. Er diente zwar der Vorbereitung der Mondlandung, aber natürlich war nicht gleich am Anfang der Mond das Ziel der Astronauten. Vielmehr standen ausführliche Tests des Schiffes und aller Systeme sowie umfangreiche Manöverierübungen mit der Steuerung auf dem Programm. Auch die verbleibende Zeit wurde wie immer kaum vergeudet, denn es wurden ausserdem einige wissenschaftliche Experimente und eine intensive fotografische Erfassung und Beobachtung der Erde mit unterschiedlichen Aufnahmetechniken durchgeführt. Die Apollo Raumschiffe waren allen bisher gebauten Raumkapseln an Grösse und technischer Ausstattung weit überlegen und konnten auch weit mehr Zuladung, Treibstoff und Atemluft aufnehmen als ihre Vorgänger.
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Sojus 3 26. Oktober 1968
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Der Flug von Sojus 3 verlief wie der des wenige Tage zuvor wieder gelandeten Apollo Raumschiffes ebenfalls planmässig und endete nicht in einem Unglück wie zuvor der Flug von Sojus 1. Kurz vor Sojus 3 wurde Sojus 2 gestartet, jedoch ohne Besatzung, um das Andocken zweier Sojus Kapseln aneinander im freien Raum zu testen. Zunächst näherte sich Sojus 3 mit Hilfe der hier zum ersten mal in einem sowjetischen Raumschiff zum Einsatz kommenden automatischen Steuerung an Sojus 2 an, danach wurde das Manöver mit der manuellen Steuerung noch einmal wiederholt. Zu einer echten Ankoppelung der beiden Raumschiffe kam es jedoch nicht, dies war aber für diesen Flug auch noch nicht geplant. Zwischendurch blieb wie üblich etwas Zeit für einen Blick aus dem Fenster sowie gezielte Beobachtungen unseres Heimatplaneten. Die Sojus Raumkapseln stellten von da an das Rückgrad der sowjetisch-russischen Raumfahrt dar und sind, nicht zuletzt wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit, bis heute in modernisierter und weiter entwickelter Form im Einsatz. So ist sie beispielsweise das übliche “Zubringertaxi” für die Besatzungen der Raumstation “MIR”, bringt aber auch heute noch Astronauten und Kosmonauten aller beteiligten Nationen recht kostengünstig und vor allem auch sicher zur internationalen Raumstation ISS, denn sowohl das eigentliche Sojus-Raumschiff wie auch die Trägerrakete der Russen können heute durchaus als ausgereift und zuverlässig bezeichnet werden.
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Apollo 8 21. Dezember 1968
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Das Jahrzehnt neigte sich dem Ende zu und es war an der Zeit die von Präsident Kennedy noch vor 1970 versprochene Mondlandung zu realisieren. Durch das Apollo Unglück 1967 war das Programm insgesamt zurück geworfen worden und die verlorene Zeit konnte nur mühsam wieder gut gemacht werden. Bei aller Eile konnte und wollte man aber natürlich keinen weiteren Unfall riskieren. Mit Apollo 8 startete zum ersten mal ein bemanntes Raumschiff zum Mond. Zwar fand dieser Flug noch ohne das Mondlande-Modul und Mondlandung statt, aber der Mond wurde erreicht und das Raumschiff umkreiste den Erdtrabanten insgesamt 10 mal in einer Höhe von etwa 110 km. Dies war der Beweis, das die Apollo-Raumschiffe für den Flug zum Mond geeignet waren, ferner wurden während der Mondumrundung Fotos der Mondoberfläche und dabei natürlich vor allem von möglichen zukünftigen Landeplätzen gemacht.
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Last updated Sonntag, 15. Juli 2001 . Copyright 2000-2001
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